Stephen  Cone  Weeks

 

„Der Junge mit der Gießkanne“, eine kleine Neurokoko-Porzellanfigur, ist ein Bild der Unschuld. Sie kommt aus einer anderen, heilen Welt, der auch andere Protagonisten in Stephen Cone Weeks‘ künstlerischem Repertoire zugehören, etwa das Porzellanmädchen mit der Kerze, das trommelnde Schwein, das laubgesägte Schloss auf einem Hügel. Sie alle überträgt Stephen Cone Weeks in Farbzeichnungen auf Glas. Die friedvolle Süße dieser Motive wird dabei allerdings gebrochen, nicht zuletzt durch den Bildträger selbst: In mehreren Schichten bietet das Glas zwar Einblicke, verunklärt diese jedoch zugleich durch Reflexe und die grünliche Tönung.



Eröffnung:  Galerie Lausberg, Freitag, der 29.Juni von 19 - 21 Uhr.


Eröffnungsrede:  Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk,                     Leiter der Sammlung  Glas / Glasmuseum Hentrich,                                Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf


Ausstellung: 29 Juni bis 31 August 2012

Öffnungszeiten:  Di.-Fr. 13 - 18 Uhr  und nach Vereinbarung


Galerie Lausberg

Hohenzollernstrasse 30

40211 Düsseldorf

+49 211 8368491

info@galerie-lausberg.com

www.galerie-lausberg.com

Exhibition

Lead, Kindly Light    Galerie Lausberg Düsseldorf,  29.06. - 31.08.2012

the curtain of can′t      stop motion animation (11min)

Werkgespräch im onomato Künstlerverein Düsseldorf am 07.12.2012

Stephen Cone Weeks, Deutschtümelei  2012. Zeichnung auf Spachtelmasse auf 8 Glasscheiben; Holzsockel. 83 x 110 cm.Current_files/Einladung.PDF


Neuerwerbung

Stephen Cone Weeks im Glasmuseum Hentrich

18. Dezember 2012

Neu erworben und bereits in der permanenten Ausstellung des Glasmuseum Hentrich installiert ist eine Malerei auf Glasscheiben des kanadischen, in Düsseldorf ansässigen Künstlers Stephen Cone Weeks (geb. 1952) Der Titel seines Werkes zitiert ein Gebet von 1833, das wenig später zu einem populären Kirchenlied vertont wurde. "Lead, kindly light, amidst the encircling gloom" (Führ, liebes Licht, inmitten der umzingelnden Finsternis) - im wörtlichen Sinne vielschichtig geht der Künstler mit diesem menschlichen Grundverlangen um. Durch ihre leicht grüne Tönung und die Spiegelungen verunklären die Glasscheiben das tiefere Geschehen und geben dennoch hier und da den Blick frei auf Versatzstücke deutscher Volkskunst und Märchenwelt: Etwa ein Hans im Glück als Laubsägearbeit, oder ein Kind mit Kerze aus Porzellan.


the curtain of can’t spielt auf drei Tischdecken. Im Laufe des Films versteht der Zuschauer, dass ein kleiner Vorhang, der sich leicht im Wind bewegt und dabei einen Schatten auf die Tischdecken wirft, zur Trennlinie wird zwischen Nicht-Können und Können, zwischen Leblosem und Lebendigem, mechanischer Lustbefriedigung und einfühlsamer Zärtlichkeit,  Offenem und Geheimem. Die Darsteller sind Holzspielzeuge, eine Krippenfigur, Puppenhausmöbel, ein alter Wecker. Der Betrachter wird seiner eigenen Bewusstseins- und Unterbewusstseins-Ebenen gewahr, die durch die Tischdecken vertreten werden, auf denen alles nur zu geschehen scheint, während nichts wirklich geschieht oder alles wirklich geschieht, während nichts zu geschehen scheint, je nachdem, ob wir den Film anschauen oder uns selbst. Das Werkgespräch wird moderiert von Katharina Mayer.


onomato Künstlerverein e.V.

Birkenstrasse 97

40233 Düsseldorf

+49 211 38738740

kontakt@onomato-verein.de

www. onomato-verein.de

Stephen Cone Weeks, Lead, Kindly Light  2012. Zeichnung auf Spachtelmasse auf 8 Glasscheiben; Holzsockel.

100 x 120 cm. Glasmuseum Hentrich,

Stiftung Museum Kunstpalast, Inv.-Nr. Gl 2012-65 a-i

Stephen Cone Weeks, still from the curtain of can‘t  2007

transparent    durchsichtig    transluzid    durchscheinend     

Kunst auf Schloß Reuschenberg,    Eröffnung 21.09.2014


Die Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. präsentiert

    Karl Albert

    Mary Bauermeister

    Stephen Cone Weeks

    David Czupryn


Die Vernissage findet am Sonntag, dem 21. September 2014,             von 12.00 bis 18.00 Uhr, statt. Die Ausstellung läuft vom

21. September bis Jahresende. Jeden Mittwoch ist eine Führung     nach telefonischer Vereinbarung möglich.


Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V.

Schloss Reuschenberg    

Gerhard-Hoehme-Allee 1

41466 Neuss


Stephen Cone Weeks, moist forest burning 2006 detail

Der Junge mit der Gießkanne

Museum Kunstpalast Düsseldorf        28. Oktober 2016 verlängert bis zum 05. Februar 2017

Stephen Cone Weeks, Details aus der Werkreihe Der Junge mit der Gießkanne 2015. Zeichnungen auf Spachtelmasse auf Glas.






http://www.smkp.de/ausstellungen/archiv/sonderausstellungen/2017/spot-on-stephen-cone-weeks-der-junge-mit-der-giesskanne/